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Kleine Welt, große Faszination – hier sehen Sie alles zur Entstehung des Unterbaus, dem Schienennetz, der gesamten Elektrik und Steuerung unserer Anlage sowie zum Bau und der originalgetreuen Bemalung der Brücken und Tunnel.


Willkommen auf der Reise durch eine einzigartige Miniaturwelt! Mit viel Leidenschaft, Präzision und Liebe zum Detail entsteht bei uns eine neue Modelleisenbahn-Anlage, die Technik, Nostalgie und kreative Landschaftsgestaltung miteinander verbindet.


Freuen Sie sich auf:

  • Entstehung des Unterbau der Anlage
  • Aufbau des Trassennetzes und Einbau der Schienen und Weichen
  • Bemalung & Alterung der Schienen
  • Entstehung, Lackierung & Alterung der Brücken und Tunnelportale
  • Verkabelung des Schienennetzes (Ringleitung)
  • Anschluss von Märklins CS3 (Central Station) und deren Programmierung
  • Digitale Steuerung der Weichen, Signale und weiterer Automatismen

Jetzt mitverfolgen, wie unsere kleine Welt zum Leben erwacht!
Bleiben Sie dran – wir nehmen Sie mit auf jede Etappe dieser faszinierenden Reise.

Der Unterbau unserer Anlage "Kiransbruck" entsteht.
Für den Unterbau unserer Anlage haben wir uns gegen eine große Grunplatte und für die Spantenbauweise entschieden. Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand: Gewichtsersparniss, stabiler und flexibler in der weiteren Entstehungsgeschichte der gesamten Anlage.


Von Auprotec nach unseren Plänen zugesägte Multiplex Plattenteile werden miteinander verschraubt und bilden die Basis unserer Anlage. Für die Verlegung aller Leitungen werden in sämtliche Querträger Löcher mit einer Lochsäge eingearbeitet. Alle Teile werden dann miteinander verschraubt. Die Abmessungen unserer Anlage betragen 220x120cm, dazu kommt im rechten Bereich ein kleiner Anbau mit den Maßen 84cm x 40cm.

Für die Verkabelung und Anschlüsse aller Beleuchtungselemente wird auf der linken Plattenseite eine Klappe eingebaut, auf der die Beleuchtungssterung integriert wird. Diese kann nach unten aufgeklappt werden, so dass die Beleuchtung dann einfacher verkabelt und angeschlossen werden kann, als wenn man stets "überkopf" arbeiten müsste.

Die Füße der Anlage sind aus Holzbalken gefertigt, welche jeweils in den Ecken angeschraubt werden, sowie zur weiteren Verstärkung mittig nochmals. Da es beim Bau der Anlage notwendig sein wird, die Anlage zu verschieben, werden an den Füßen Schwerlastrollen mit Bremsen montiert.



Die Unterkonstruktion der Gleise entsteht.
Nach langwieriger Planung, Entscheidungen und Änderungen stand dann auch endlich der endgültige Gleisplan fest.


Entsprechend der Vorstellungen wurden aus Sperrholz die Trassen gefertigt, auf denen dann die Gleise verlegt werden sollen. Holzleisten als Querträger stützen die Trassen ab und sorgen nochmals für eine Erhöhung des Gleisniveaus. Die Steigungen der Gleise am linken und rechten Rand der Anlage werden mit passenden Holzstützen realisiert, welche auch für die obere Gleisebene zur Anwendung kommen.

Sind die Trassen verlegt und verklebt, wird das gesamte Trassennetz mit einer Lage Kork belegt, welche für die Geräuschdämmung der fahrenden Züge unabdingbar ist. Ohne eine Dämmschicht würden die Gleise auf dem harten Holz vibrieren und für unschöne Nebengeräusche sorgen. Das Kork wird vollflächig verklebt und bildet die Basis für die Gleise.



Die Gleise von MINITRIX (Märklin).
Für welchen Gleishersteller man sich entscheidet, mag Geschmacksache sein. Kato, Fleischmann oder Minitrix - am Ende sorgte ein gewisser Gedanke an "Regionalität" für ie Entscheidung für Minitrix - immerhin ist der Hersteller Märklin keine 20 Kilometer von uns entfernt.


Die Schienen werden nun auf den Trassen verlegt, die Weichen eingebaut. Dies ist eine der aufwändigsten Arbeiten, die gleichzeitig am meisten Sorgfalt fordert - unsauberes Arbeiten sorgt beim Fahrspaß für Probleme, da die Züge nicht flüssig fahren oder gar stehen bleiben. Daher in diesen Schritt lieber mehr Zeit investieren, als zu wenig. Sin die Gleise verlegt, werden die Positionen der Weichen markiert und aus dem Trassensystem ausgesägt, so dass die Weichenantriebe unterflur eingebaut werden können. Somit kann man diese unschönen Antriebe später unter dem Schotterbett verstecken. Die Anschlusskabel werden hierbei dann direkt unter die Anlage geführt.

Erste Änderungen wurden entegegen den Bildern in diesem Schritt auch bereits eingeplant - zwei Abstellgleise im Bahnhofsbereich, die ursprünglich nicht bedacht wurden.



Lackierung der Gleise - Schwellen und Schienensträngen.
Egal von welchem Hersteller die Gleise kommen, eine originalgetreue Färbung haben diese in den seltensten Fällen. Daher ist eine Lackierung und Alterung der Gleise unabdingbar.


Lange habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Gleise am besten altern werde - ob per Airbrush, Farbe mittels Pinsel, oder eventuell ganz unkonventionell mit verschiedenen Washings. Am Ende fiel die Entscheidung deutlich auf die letztgenannte Option, da hierbei am wenigsten Farbe auf den Schienen zurückbleibt.

Es wurde im ersten Schritt ein dunkles Washing angefertigt - ein sehr dunkles Braun/Schwarz, basierend auf Alkohol als Basis, mit verschiedenen Inks und ultra mattem Klarlack von AK Interactive. Dieses Washing wurde über sämtliche Schwellen aufgetragen und sorgt für einen realistischen Look von alten, dunklen Holzschwellen. Ein Trockenmalen mit einem hellen Beige akzentuiert die Holzmaserung auf den Schwellen, Kanten und Ecken.

Für die rostigen Gleise selbst kommt ein fertiger Enamel-Wash zur Anwendung: Rust Streaks von AK Interactive. Dies ist ein dunkler Rostton, der über alle Gleise aufgetragen wird. Nach dem das Wash einige Minuten angetrocknet ist, wird es auf den Gleisoberflächen direkt wieder abgewischt, um die Stromleitfähigkeit der Gleise nicht zu beeinträchtigen.



Auswahl und realistische Bemalung & Alterung aller Brücken.
Auf unser Anlage finden sich viele verschiedene Eisenbahnbrücken, die entsprechend in der Landschaft eingepasst werden. Die Kunststoffbrücken stammen von Faller, das große Viadukt von Kibri. Dazu kommt die große Steinbogenbrücke am Anlangeende, sowie die grüne Stahlträgerbrücke von Noch - beie sind aus Karton gelasert. Die kleinere Steinbogenbrücke ist ebenfalls aus Karton.


Wie bei allen meinen Modellen werden auch die Brücken weitgehend zusammengebaut, bevor sie mit Farbe behandelt werden. Einzig die Geländer werden später montiert, um diese nicht zu beschädigen. Bei den Stahlbrücken hinten wird der mittlere Pfeiler weggelassen, dafür erhalten die Brücken eine nicht sichtbare Versteifung auf der Unterseite aus Medall.

Bis auf die grüne Stahlbrücke werden alle Brückenteile zunächst dunkelgrau grundiert. Die grauen Stahlbrücken verbleiben in dieser Grundfarbe, erhalten aber noch mehrere Alterungseffekte. Die Steinbrücken- un Pfeiler, sowie das Viadukt werden mit Hellgrau überlackiert. Ein selbst angemischtes Washing aus Wasser, Alkohol und verschiedenen Inks (Burned Sienna, Sepia, Schwarz, Grün und Beige) sorgt für einen ersten realistischen Steineffekt. Ein Wasser-Gips-Gemisch wird anschließend aufgepinselnt und nach kurzer Trockenpause wieder abgewischt. So verbleibt der Gips in den Fugen und ein feiner Gipsschleier verbleibt auf den Steinen und sorgt so für einen sehr originalgetreuen Look.

Der letzte Schritt wird dann eine weitere Alterung beinhalten mit Kalkrückständen an den Wänden, Rostspuren an Metallteilen, Moos und Schmutz.



Eine klare, zuverlässige Verkabelung ist das Herz jeder gut funktionierenden Modellbahn.
Hier erklären wir Ihnen, welche Grundlagen, Materialien und Schritte nötig sind, um Stromversorgung, Gleisverkabelung, Steuerung und Beleuchtung sauber zu planen und sicher umzusetzen. Egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Modellbauer – hier finden Sie praxisnahe Tipps, damit die Anlage reibungslos läuft und Sie lange Freude daran haben.


Ringleitung (Stromversorgung) Gleichmäßige Stromversorgung über alle Gleise hinweg, gleichzeitige Verteilung von Energie und Signal. Aufbau: Eine geschlossene Ringleitung rund um die Anlage, idealerweise mit ausreichendem Querschnitt und entsprachten Verbindungsleitungen. Tipps: Vermeiden Sie Spannungsabfall in langen Strecken, nutzen Sie separate Versorgungszuleitungen an mehreren Knotenpunkten, und prüfen Sie regelmäßig Kontakte auf Korrosion.

Weichenanschluss Zuverlässiges Schalten von Stell- bzw. Weichen über die zentrale Steuerung. Anschlussprinzip: Weichenkontakte sauber mit der Gleisversorgung verbinden, ggf. mit Entkupplungsschutz und Sicherungen. Tipps: Verwenden Sie dedizierte Weichenantriebe oder servogesteuerte Lösungen, achten Sie auf korrekte Polarität, und testen Sie Vorlauffunktionen vor dem Regelbetrieb.

CS3-Anschluss (Central Station 3) Zentrale Steuerung von Fahrbetrieb, Beleuchtung und Weichen über CS3. Grundprinzip: CS3 als Hauptsteuergerät mit Stellpulten, Bus- oder DCC-Interface verbinden; passende Adapter oder Module nutzen, falls nötig.



Die Weichen sind angeschlossen, das digitale Stelpult entsteht
An der CS3 wird das digitale Stellpult zur Weichensteuerung erstellt. Es entseht die Steuerung der Fahrstrecken.


Insgesamt wurden nun 14 Weichen und 2 Entkupplungsgleise verbaut, an den Digitaldecodern M83 von Märklin angeschlossen und ihnen analog der Bezeichnungen auf der Anlage die fotlaufenden Nummern W01 - W014 sowie E01 und E02 vergeben. Auf den Decodern wird über kleine Schieberegler die Nummerierung 1-4 vergeben, unter denen die Decoder nun in der CS3 geführt werden.


Es werden die Decoder nun mit Strom versorgt über ein eigenes Netzteil, um keinen Strom vom Schienennetz abzweigen zu müssen. Es wird dann die CS3 gestartet und die neuen Magnetartikel mittels mfx-Protokoll ausgelesen und in der CS3 eingespielt.


Sind alle 16 Magnetartikel in der CS3 aufgeführt, werden diese in ein neues Gleisbild, das die Anlage 1:1 wiederspiegelt, übernommen. Somit können nun alle Weichen in der CS3 (oder auf dem Laptop/Tablett) angesteuert werden. Die jeweilige Weichenstellung wird auf der CS3 in grün (Fahrstellung) bzw. rot dargestellt und kann über das Touchpad angeklickt und gestellt werden. Das gesamte Gleisbild wird nun als Stellpult erstellt. Hierüber wird nun die gesamte Anlage gesteuert. Auf den nachfolgenden Bildern ist das Gleisbild samt Weichen und der Entkupplungsgleisen bereits in der CS3 angelegt. Es folgen allerdings noch Feinarbeiten, um den Schienenverlauf schöner darzustellen.


Im nächsten Schritt werden dann noch im Bahnhofsbereich Signale aufgestellt, welche dann ebenfalls über die CS3 gesteuert werden. Als Automatismen werden dann die Signale mit den jeweiligen Weichen gekoppelt, so dass die Signale die Weichenstellung auch auf der Anlage anzeigen.


Entdecken Sie die Märklin CS3 – Die innovative Steuerung für Ihre Modelleisenbahn
Willkommen in der Welt der modernen Modellbahnsteuerung! Die Märklin CS3 ist das leistungsstarke und vielseitige Digitalzentrale, das Herzstück für alle Modellbahn-Enthusiasten, die Wert auf Präzision, Komfort und Zukunftssicherheit legen.


Mit der CS3 können Sie Ihre Modelleisenbahn bequem und intuitiv steuern. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche und der umfangreichen Funktionen lassen sich Züge, Weichen, Signale und Beleuchtungen einfach programmieren und steuern. Die zentrale Steuerung ist kompatibel mit verschiedenen Digital-Standards und bietet eine Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten, um Ihre Anlage individuell anzupassen. Ein besonderes Highlight ist die integrierte App-Unterstützung, die es ermöglicht, Ihre Anlage auch bequem vom Smartphone oder Tablet aus zu steuern. Zudem bietet die CS3 eine hohe Rechenleistung, schnelle Reaktionszeiten und eine stabile Verbindung, sodass Sie ungestört Ihre Züge genießen können.

Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Modellbahner sind – die Märklin CS3 ist die perfekte Lösung, um Ihre Modellbahn auf das nächste Level zu heben. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Das Steuerpult wird im vorderen Bereich des "L" seinen Platz finden und dort im Nachgang eingesetzt werden.




Die komplette Steuerzentrale der Modellbahn entsteht als Einschub, der wie eine Schublade unter der Modellbahnanlage angebracht ist und bei Bedarf herausgezogen werden kann. Hierauf werden die CS3 Platz finden, sowie sämtliche Schalter für die Steuerung aller Effekte der Anlage (Beleuchtung, Motoren, ...). Ebenfalls findet sich hier noch ein Platz für das Tablet, da die Anlage vollständig auch hierüber steuerbar sein wird.


Für die Steuerung der Züge, Weichen, Entkupplungsgleise und des gesamten Schienennetzes mit Signalsteuerung etc. wird das Gleisbild auf der CS3 angelegt. Auf dem nachfolgenden Bild sind einerseits noch optische Korrekturen nötig, sowie auch die Anlage der Signale und Ereignisse.


Das Schubfach ist angefertigt und wird nun unter der Anlage montiert. Rückseitig fehlen noch Löcher für die Kabelführung, vorn und seitlich noch eine Abschlussblende.



Für die Platzierung der Signale und für die endgültige Einrichtung der Steuerung auf der CS3 müssen zunächst die Fahrstraßen weitgehend geplant werden. Lange haben wir uns hiermit nun beschäftigt und verschiedene Varianten durchgespielt - am Ende haben wir uns für die folgende Variante entschieden. Alternativ wäre noch gewesen, dass die äußere Strecke (mit der S-Kurve) in beide Richtungen befahrbar sein soll, dies aber verworfen haben, da die Fahrstraßen am Bahnhof sonst seltsam geworden wären.


Es werden nun im nächsten Schritt die Tunnelportale platziert, bevor dann die Signale gesetzt und angeschlossen werden an die digitale Steuerung.


Eine kleine Ergänzung am Gleisbild - ein Update für die ferne Zukunft.
Um uns die Möglichkeit vorzuhalten, eventuell in naher oder ferner Zukunft die Anlage noch zu erweitern, wurden im nicht einsehbaren Bereich "tote" Abzweigungen eingebaut.

 

Wir haben uns auf eine Größe der Anlage zu Beginn festgelegt, wollen zwischenzeitlich aber nicht mehr zu 100% ausschließen, dass nicht irgendwann - weder heute, noch morgen, noch übermorgen - die Anlage erweitert werden könnte. Aus diesem Grund haben wir uns nun dazu entschieden, im rechten Anlagenbereich bereits vorzusorgen und dort zwei "tote" Abzweigungen einzubauen: Zwei Weichen, die bereits einen Weichenantrieb installiert haben, der allerdings noch nicht angeschlossen ist. Das abgezweigte Gleis endet an einem sicherheitshalber montierten Prellbock (auch wenn nahezu ausgeschlossen ist, dass die Weiche sich von alleine verstellen dürfte). 

 

Sollte so irgendwann der Gedanke Wirklichkeit werden, und die Anlage auf der rechten Seite noch angebaut werden, können die Gleise an diesen zwei Weichen angebaut und in den neuen Anlagenteil weitergeführt werden. Somit könnten dan Züge vom aktuellen Anlagenteil auch auf mögliche zukünftige Anlagenbereiche durchfahren. Bis dahin, oder falls keine Erweiterung folgt, sind die beiden eingebauten Weichen zwar vorhanden, aber ohne Beeinflussung des Zugverkehrs auf der Anlage.



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