Willkommen auf der Reise durch eine einzigartige Miniaturwelt! Mit viel Leidenschaft, Präzision und Liebe zum Detail entsteht bei uns eine neue Modelleisenbahn-Anlage, die Technik, Nostalgie und kreative Landschaftsgestaltung miteinander verbindet.
Jetzt mitverfolgen, wie unsere kleine Welt zum Leben erwacht!
Bleiben Sie dran – wir nehmen Sie mit auf jede Etappe dieser faszinierenden Reise.
Von Auprotec nach unseren Plänen zugesägte Multiplex Plattenteile werden miteinander verschraubt und bilden die Basis unserer Anlage. Für die Verlegung aller
Leitungen werden in sämtliche Querträger Löcher mit einer Lochsäge eingearbeitet. Alle Teile werden dann miteinander verschraubt. Die Abmessungen unserer Anlage betragen 220x120cm, dazu kommt im
rechten Bereich ein kleiner Anbau mit den Maßen 84cm x 40cm.
Für die Verkabelung und Anschlüsse aller Beleuchtungselemente wird auf der linken Plattenseite eine Klappe eingebaut, auf der die Beleuchtungssterung integriert wird. Diese kann nach unten
aufgeklappt werden, so dass die Beleuchtung dann einfacher verkabelt und angeschlossen werden kann, als wenn man stets "überkopf" arbeiten müsste.
Die Füße der Anlage sind aus Holzbalken gefertigt, welche jeweils in den Ecken angeschraubt werden, sowie zur weiteren Verstärkung mittig nochmals. Da es beim Bau der Anlage notwendig sein wird,
die Anlage zu verschieben, werden an den Füßen Schwerlastrollen mit Bremsen montiert.
Entsprechend der Vorstellungen wurden aus Sperrholz die Trassen gefertigt, auf denen dann die Gleise verlegt werden sollen. Holzleisten als Querträger stützen die
Trassen ab und sorgen nochmals für eine Erhöhung des Gleisniveaus. Die Steigungen der Gleise am linken und rechten Rand der Anlage werden mit passenden Holzstützen realisiert, welche auch für die
obere Gleisebene zur Anwendung kommen.
Sind die Trassen verlegt und verklebt, wird das gesamte Trassennetz mit einer Lage Kork belegt, welche für die Geräuschdämmung der fahrenden Züge unabdingbar ist. Ohne eine Dämmschicht würden die
Gleise auf dem harten Holz vibrieren und für unschöne Nebengeräusche sorgen. Das Kork wird vollflächig verklebt und bildet die Basis für die Gleise.
Die Schienen werden nun auf den Trassen verlegt, die Weichen eingebaut. Dies ist eine der aufwändigsten Arbeiten, die gleichzeitig am meisten Sorgfalt fordert -
unsauberes Arbeiten sorgt beim Fahrspaß für Probleme, da die Züge nicht flüssig fahren oder gar stehen bleiben. Daher in diesen Schritt lieber mehr Zeit investieren, als zu wenig. Sin die Gleise
verlegt, werden die Positionen der Weichen markiert und aus dem Trassensystem ausgesägt, so dass die Weichenantriebe unterflur eingebaut werden können. Somit kann man diese unschönen Antriebe
später unter dem Schotterbett verstecken. Die Anschlusskabel werden hierbei dann direkt unter die Anlage geführt.
Erste Änderungen wurden entegegen den Bildern in diesem Schritt auch bereits eingeplant - zwei Abstellgleise im Bahnhofsbereich, die ursprünglich nicht bedacht wurden.
Lange habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Gleise am besten altern werde - ob per Airbrush, Farbe mittels Pinsel, oder eventuell ganz unkonventionell mit
verschiedenen Washings. Am Ende fiel die Entscheidung deutlich auf die letztgenannte Option, da hierbei am wenigsten Farbe auf den Schienen zurückbleibt.
Es wurde im ersten Schritt ein dunkles Washing angefertigt - ein sehr dunkles Braun/Schwarz, basierend auf Alkohol als Basis, mit verschiedenen Inks und ultra mattem Klarlack von AK Interactive.
Dieses Washing wurde über sämtliche Schwellen aufgetragen und sorgt für einen realistischen Look von alten, dunklen Holzschwellen. Ein Trockenmalen mit einem hellen Beige akzentuiert die
Holzmaserung auf den Schwellen, Kanten und Ecken.
Für die rostigen Gleise selbst kommt ein fertiger Enamel-Wash zur Anwendung: Rust Streaks von AK Interactive. Dies ist ein dunkler Rostton, der über alle Gleise aufgetragen wird. Nach dem das
Wash einige Minuten angetrocknet ist, wird es auf den Gleisoberflächen direkt wieder abgewischt, um die Stromleitfähigkeit der Gleise nicht zu beeinträchtigen.
Wie bei allen meinen Modellen werden auch die Brücken weitgehend zusammengebaut, bevor sie mit Farbe behandelt werden. Einzig die Geländer werden später montiert, um
diese nicht zu beschädigen. Bei den Stahlbrücken hinten wird der mittlere Pfeiler weggelassen, dafür erhalten die Brücken eine nicht sichtbare Versteifung auf der Unterseite aus Medall.
Bis auf die grüne Stahlbrücke werden alle Brückenteile zunächst dunkelgrau grundiert. Die grauen Stahlbrücken verbleiben in dieser Grundfarbe, erhalten aber noch mehrere Alterungseffekte. Die
Steinbrücken- un Pfeiler, sowie das Viadukt werden mit Hellgrau überlackiert. Ein selbst angemischtes Washing aus Wasser, Alkohol und verschiedenen Inks (Burned Sienna, Sepia, Schwarz, Grün und
Beige) sorgt für einen ersten realistischen Steineffekt. Ein Wasser-Gips-Gemisch wird anschließend aufgepinselnt und nach kurzer Trockenpause wieder abgewischt. So verbleibt der Gips in den Fugen
und ein feiner Gipsschleier verbleibt auf den Steinen und sorgt so für einen sehr originalgetreuen Look.
Der letzte Schritt wird dann eine weitere Alterung beinhalten mit Kalkrückständen an den Wänden, Rostspuren an Metallteilen, Moos und Schmutz.
Ringleitung (Stromversorgung) Gleichmäßige Stromversorgung über alle Gleise hinweg, gleichzeitige Verteilung von Energie und Signal. Aufbau: Eine geschlossene
Ringleitung rund um die Anlage, idealerweise mit ausreichendem Querschnitt und entsprachten Verbindungsleitungen. Tipps: Vermeiden Sie Spannungsabfall in langen Strecken, nutzen Sie separate
Versorgungszuleitungen an mehreren Knotenpunkten, und prüfen Sie regelmäßig Kontakte auf Korrosion.
Weichenanschluss Zuverlässiges Schalten von Stell- bzw. Weichen über die zentrale Steuerung. Anschlussprinzip: Weichenkontakte sauber mit der Gleisversorgung verbinden, ggf. mit
Entkupplungsschutz und Sicherungen. Tipps: Verwenden Sie dedizierte Weichenantriebe oder servogesteuerte Lösungen, achten Sie auf korrekte Polarität, und testen Sie Vorlauffunktionen vor dem
Regelbetrieb.
CS3-Anschluss (Central Station 3) Zentrale Steuerung von Fahrbetrieb, Beleuchtung und Weichen über CS3. Grundprinzip: CS3 als Hauptsteuergerät mit Stellpulten, Bus- oder DCC-Interface verbinden;
passende Adapter oder Module nutzen, falls nötig.
Insgesamt wurden nun 14 Weichen und 2 Entkupplungsgleise verbaut, an den Digitaldecodern M83 von Märklin angeschlossen und ihnen analog der Bezeichnungen auf der
Anlage die fotlaufenden Nummern W01 - W014 sowie E01 und E02 vergeben. Auf den Decodern wird über kleine Schieberegler die Nummerierung 1-4 vergeben, unter denen die Decoder nun in der CS3
geführt werden.
Es werden die Decoder nun mit Strom versorgt über ein eigenes Netzteil, um keinen Strom vom Schienennetz abzweigen zu müssen. Es wird dann die CS3 gestartet und die
neuen Magnetartikel mittels mfx-Protokoll ausgelesen und in der CS3 eingespielt.
Sind alle 16 Magnetartikel in der CS3 aufgeführt, werden diese in ein neues Gleisbild, das die Anlage 1:1 wiederspiegelt, übernommen. Somit können nun alle Weichen
in der CS3 (oder auf dem Laptop/Tablett) angesteuert werden. Die jeweilige Weichenstellung wird auf der CS3 in grün (Fahrstellung) bzw. rot dargestellt und kann über das Touchpad angeklickt und
gestellt werden. Das gesamte Gleisbild wird nun als Stellpult erstellt. Hierüber wird nun die gesamte Anlage gesteuert. Auf den nachfolgenden Bildern ist das Gleisbild samt Weichen und der
Entkupplungsgleisen bereits in der CS3 angelegt. Es folgen allerdings noch Feinarbeiten, um den Schienenverlauf schöner darzustellen.
Im nächsten Schritt werden dann noch im Bahnhofsbereich Signale aufgestellt, welche dann ebenfalls über die CS3 gesteuert werden. Als Automatismen werden dann die Signale mit den jeweiligen Weichen gekoppelt, so dass die Signale die Weichenstellung auch auf der Anlage anzeigen.
Mit der CS3 können Sie Ihre Modelleisenbahn bequem und intuitiv steuern. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche und der umfangreichen Funktionen lassen sich Züge,
Weichen, Signale und Beleuchtungen einfach programmieren und steuern. Die zentrale Steuerung ist kompatibel mit verschiedenen Digital-Standards und bietet eine Vielzahl an
Erweiterungsmöglichkeiten, um Ihre Anlage individuell anzupassen. Ein besonderes Highlight ist die integrierte App-Unterstützung, die es ermöglicht, Ihre Anlage auch bequem vom Smartphone oder
Tablet aus zu steuern. Zudem bietet die CS3 eine hohe Rechenleistung, schnelle Reaktionszeiten und eine stabile Verbindung, sodass Sie ungestört Ihre Züge genießen können.
Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Modellbahner sind – die Märklin CS3 ist die perfekte Lösung, um Ihre Modellbahn auf das nächste Level zu heben. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten
und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
Das Steuerpult wird im vorderen Bereich des "L" seinen Platz finden und dort im Nachgang eingesetzt werden.
Die komplette Steuerzentrale der Modellbahn entsteht als Einschub, der wie eine Schublade unter der Modellbahnanlage angebracht ist und bei Bedarf herausgezogen
werden kann. Hierauf werden die CS3 Platz finden, sowie sämtliche Schalter für die Steuerung aller Effekte der Anlage (Beleuchtung, Motoren, ...). Ebenfalls findet sich hier noch ein Platz für
das Tablet, da die Anlage vollständig auch hierüber steuerbar sein wird.
Für die Steuerung der Züge, Weichen, Entkupplungsgleise und des gesamten Schienennetzes mit Signalsteuerung etc. wird das Gleisbild auf der CS3 angelegt. Auf dem
nachfolgenden Bild sind einerseits noch optische Korrekturen nötig, sowie auch die Anlage der Signale und Ereignisse.
Das Schubfach ist angefertigt und wird nun unter der Anlage montiert. Rückseitig fehlen noch Löcher für die Kabelführung, vorn und seitlich noch eine Abschlussblende.
Für die Platzierung der Signale und für die endgültige Einrichtung der Steuerung auf der CS3 müssen zunächst die Fahrstraßen weitgehend geplant werden. Lange haben
wir uns hiermit nun beschäftigt und verschiedene Varianten durchgespielt - am Ende haben wir uns für die folgende Variante entschieden. Alternativ wäre noch gewesen, dass die äußere Strecke (mit
der S-Kurve) in beide Richtungen befahrbar sein soll, dies aber verworfen haben, da die Fahrstraßen am Bahnhof sonst seltsam geworden wären.
Es werden nun im nächsten Schritt die Tunnelportale platziert, bevor dann die Signale gesetzt und angeschlossen werden an die digitale Steuerung.
Wir haben uns auf eine Größe der Anlage zu Beginn festgelegt, wollen zwischenzeitlich aber nicht mehr zu 100% ausschließen, dass nicht irgendwann - weder heute, noch morgen, noch übermorgen - die Anlage erweitert werden könnte. Aus diesem Grund haben wir uns nun dazu entschieden, im rechten Anlagenbereich bereits vorzusorgen und dort zwei "tote" Abzweigungen einzubauen: Zwei Weichen, die bereits einen Weichenantrieb installiert haben, der allerdings noch nicht angeschlossen ist. Das abgezweigte Gleis endet an einem sicherheitshalber montierten Prellbock (auch wenn nahezu ausgeschlossen ist, dass die Weiche sich von alleine verstellen dürfte).
Sollte so irgendwann der Gedanke Wirklichkeit werden, und die Anlage auf der rechten Seite noch angebaut werden, können die Gleise an diesen zwei Weichen angebaut und in den neuen Anlagenteil weitergeführt werden. Somit könnten dan Züge vom aktuellen Anlagenteil auch auf mögliche zukünftige Anlagenbereiche durchfahren. Bis dahin, oder falls keine Erweiterung folgt, sind die beiden eingebauten Weichen zwar vorhanden, aber ohne Beeinflussung des Zugverkehrs auf der Anlage.