Willkommen auf der Reise durch eine einzigartige Miniaturwelt! Mit viel Leidenschaft, Präzision und Liebe zum Detail entsteht bei uns eine neue Modelleisenbahn-Anlage, die Technik, Nostalgie und kreative Landschaftsgestaltung miteinander verbindet.
Jetzt mitverfolgen, wie unsere kleine Welt zum Leben erwacht!
Bleiben Sie dran – wir nehmen Sie mit auf jede Etappe dieser faszinierenden Reise.
Planung des Unterbaus
Bevor wir mit dem Bau beginnen, müssen wir uns Gedanken über die Struktur und das Material machen. Ein stabiler Unterbau aus Holzplatten und Schaumstoff bildet die Basis für die Landschaft. Dabei
ist es wichtig, die Maße genau zu planen, um später alle Elemente passgenau integrieren zu können. Wichtige Überlegungen am Anfang sind, neben der Trassenplanung, wo Wege, Flüsse oder andere
Geländeelemente verlaufen sollen.
Geländeplanung
Die Geländegestaltung verleiht der Landschaft Tiefe und Realismus. Hier werden Höhenunterschiede, Hügel, Täler, große Berge und Flussläufe modelliert. Mit Gips, Pappmaché und vielen anderen
Geländematerialien wird die gewünschte Topografie geformt. Wichtig ist, die Geländeformen vorab zu skizzieren, um eine harmonische und glaubwürdige Landschaft zu schaffen.
Umsetzung
Nach der Planung folgt die Umsetzung: Das Gerüst wird aufgebaut, die Geländeformen modelliert und anschließend mit Farben, Gras, Bäumen und weiteren Details gestaltet. Dabei ist Geduld gefragt,
um realistische Texturen und Übergänge zu erzielen.
Lange habe ich darüber nachgedacht und verschiedenste Tunnelportale diverser Hersteller ausprobiert, hingehalten, für OK befunden und doch wieder verworfen. Es
sollte etwas Eigenständiges sein, das nicht auf jeder Modellbahnanlage so zu finden ist. Die Entscheidung fiel dann auf selbst angefertigte Tunnelportale aus Styrofoam, in die die Strukturen des
Mauerwerks und Verzierungen eingearbeitet werden. Dies schafft zudem die Möglicheit, auch an die Tunnelportale angrenzenden Mauerwerke mit identischer Struktur und Muster zu versehen. Speziell im
vorderen Anlagenbereich werden Stützmauern und Brückenauflagen in das Mauerwerk angrenzend an den Tunnelportalen einzuarbeiten sein, weshalb mir hier eine einheitliche Optik des Mauerwerks
wichtig war.
Zunächst werden nun die exakten Positionen der Portale festgelegt, bevor dann aus Styrofoam, Stärke 5mm die Tunnelportale zugeschnitten werden. Die Prägung der Steinstruktur folgt, anschließend
werden die an die Tunnelportale angrenzenden Mauersegmente zugeschnitten und eingepasst. Für die Rundung wird ein separates Styrodurbauteil zugeschnitten, an das die Mauer angeklebt werden wird.
Ein weiteres Stützteil dahinter folgt dann an der Oberkante. Die Höhe der Tunnelportale, speziell des einfachen im Hintergrund wird noch angepasst. Auch erhalten die Portale noch Verzierungen
aufgearbeitet.
Jedes Tunnelportal erhält zusätzlich auch im ersten Bereich nach dem Tunnelportal detaillierte Tunnelwände, um beim Einblick in den Tunnel auch Details entdecken zu können.
Die ausgeschnittenen und angepassten Tunnelportale werden, nachdem sie strukturiert wurden, mit den angrenzenden Wandsegmenten verbuden und von der Rückseite stabilisiert. Details werden ergänzt, die Mauersteine entlang der Tunneleinfahrten von Hand eingearbeitet, Die so entstandenen Segmente werden dann zunächst mit einer grauen Grundfarbe vollflächig bemalt und erhalten dann ein dunkelgraues, fast schwarzes Washing zur Betonung der Details. Anschließend wird eine Mischung aus Wasser und Gips aufgetragen und nach einer kurzen Pause, in der das Gemsich antrocknet, mit einem fusselfreien Tuch wieder abgewischt. Es entsteht so eine sehr realistische Optik einer Steinmauer, die farblich den anderen Steinmauern des Viadukt und der Steinbrücken nachempfunden wurde.
Mit Pigmenten und verschiedenen Washings in den Farben Sepia, Schwar und Dunkelbraun entstehen Regenspuren und Verschmutzungen der Mauerteile. Mit schwarzen Pigmenten erhält jede Tunneleinfahrt noch Rußspuren auf der Oberseite, sowie weiteren Schmutz, Moos etc. aufgearbeitet. Weiterer Bewuchs folgt dann später, wenn die Landschaft um die Mauern und Portale herum auch begrünt werden.
Passend zugeschnittene Streifen aus starkem, schwarzem Tonkarton werden hinter den Portalen seitlich der Trassen angeklebt. Diese dienen zum einen der Absturzsicherung für die Züge später, so dass diese bei einem möglichen Entgleisen nicht von der Anlage auf den Boden stürzen, zum anderen aber sorgen diese für einen dunkles Umfeld im Innenbereich der Tunnel. Die Bodenbereiche seitlich der Schienen werden in diesem Zuge ebenfalls schwarz bemalt. Man erkennt somit schon sehr konkret, welche Bereiche später unter den Bergen verborgen sein werden, und welche nicht. In den Bereichen direkt hinter den Tunnelportalen werden dann noch die Tunnelröhren angedeutet, so dass beim Blick in die Tunnel hinein noch ein Stück weit Mauerwerk zu sehen sein wird.
Schon immer war ich ein großer Fan von Styrodurplatten zur Gestaltung von Landschaften in meinen Dioramen. Aus diesem Grund soll auch hier die Landschaft - zumindest teilweise - aus Styrodurplatten angefertigt werden. Zunächst aber werden die Gleise im Tunnelbereich mit Styrodurplatten überbaut. Diese werden grob in der Kontur der späteren Landschaft zugeschnitten und aufgeklebt. Der hier im linken Anlagenbereich bereits weitgehend fertig gestellte Bereich dient weiterhin als Basis für die Stellproben der Häuser. Die eigentliche Landschaftsform orientiert sich dann an diesen Platten, wird aber natürlich noch in natürliche Formen gebracht (keine senkrechten Mauern, wie es ich vielleicht hier erahnen lassen könnte).
Auf der rechten Seite der Anlage wird ein kleiner Ausschnitt des größeren Gebirges entstehen, auf dem dann eine kleine Burg und auch die Bergstation einer kleineren Seilbahn ihren Platz finden werden. Auch hierzu wird zunächst step by step die Gleisanlage, die später im Berg sein wird, mit Styrodurplatten überbaut. Diese haben eine grobe Landschaftsform, wobei die eigentliche Landschaft erst später gestaltet werden wird. Entlang der Gleiskehre wird eine Stützmauer noch folgen, auf der dann die Felsen zum Berg aufragen werden. Im Bereich der hinteren Brücke, sowie zur Schlucht am Viadukt fehlen die Überbauungen noch, folgen in den nächsten Schritten.